2017-07-09 Fahrt zur Loreley mit den MEN Monkeys

Treffpunkt BIWAK in Limburg.

Um 8:30 Uhr starteten Christian, Maik, Thorsten, Frank, Gerhard und ich in Richtung Zollhaus.

Dort angekommen wartete schon Werner auf uns. Traditionell wird jede Pause oder jeder Stop mit einer Zigarette eingeläutet. Nach dem die Asche erkaltet war, starteten wir nach Holzhausen zum Otto-Museum. Auf beiden Wegstrecken hat Christian uns souverän geleitet.

In Holzhausen trafen wir, wie besprochen, die MEN Monkeys. Urlaubsbedingt war der Trupp nicht komplett, aber der größte Teil war anwesend. Hier zu nennen wären: Sascha und Tom* (mehr zu dem jungen Mann später), Dennis, Daniel und Jörg. Nun war es soweit, das zweite Treffen mit den Nassauern und das große Kennenlernen startete. Sehr schnell haben wir festgestellt, dass die Chemie in beiden Lagern gut zu einander passt. Tom, mit seinen elf Jahren, fährt als Sozio beim Vater mit. Sascha fuhr vor und führte uns über eine sehr schöne Strecke zur Loreley.

Angekommen stellten wir fest, dass gerade an diesem Tag dort ein großes Konzert stattfand. Musik hören können wir die ganze Woche über, aber 12 Simmen im Konvoi zuhören, kann kein Konzert toppen. Also fuhren wir teils retour und dann runter, runter, runter und nochmals runter an den Rhein.

Am Lorely-Aussichtspunkt parkten wir unsere Mopeds, lockerten die Gesäßmuskeln und rauchten – wie es sich gehört – die Willkommenskippe. Der Hunger plagte und wir steuerten Kaub an. Dort besuchten wir einen Imbiss und freuten uns auf Kaffee und etwas zum Stärken. Als ich dann meinen Kaffee empfing und mir diesen bei Tageslicht ansah, kam mir der Gedanke: „So muss Schiffsdiesel aussehen!“ Leider konnte das bestellte Essen den Kaffee auch nicht mehr retten. Da ich und viele unserer Konvoi-janern das genauso empfanden, werde ich hier die Empfehlung nicht aussprechen.

Die Frohe Botschaft gelangte an mein Ohr: Sascha lud zum richtigen Kaffee und Kuchen zu sich nach Hause ein. Hipp hipp hurra…der Tag war gerettet. Von Kaub folgten wir Sascha nach Marienfels. Dort empfingen uns strahlende Menschen und KAFFEE – guter Kaffee – sehr guter Kaffee und Gebäck – self-made!!!!
Sascha hat eine Schrauberwerkstatt und wir waren eingeladen diese zu besichtigen. Hammer! Absolut Hammer.

Gerhard sah die Chance und schnappte sich Werner mit seinem neuen AKF-Vergaser. Traurig, dass man bei einem fabrik-neuen* Vergaser den Flansch plan schleifen und Produktionsspäne aus den Kanälen blasen muss. Nach vielem Werkeln gelang es den beiden – plus weiteren Helfern – „Werners blauen Streetfighter“ zu restaurieren.                    * direkt aus der Verpackung

Kaffee und Gebäck stärkten die Mannen und es gab noch viel Austausch über Jenes und Solches.


In der Werkstatt zeigte mir Tom (11 Jahre) seine SR50, von der er mir schon – morgens vor dem Otto-Museum – erzählte. Da steht die Maschine und befindet sich noch weit vorne im Aufbau.

Tom restauriert SEINE SR50 eigenhändig, wobei der Vater Regie führt und als Mentor und Tutor zur Seite steht. Aber die Maschine wird SEINE sein, und jede Schraube darin kennt Tom, weil ER sie da rein schraubt. Aufgefallen ist Tom auch schon wenige Momente vorher und auch später noch als er Werner und weiteren Schraubern uneigennützig assistierte. Ich seh‘ da viel Potenzial in diesem jungen Menschen und sehe „noch versteckt“ so eine Art Evil Knievel wachsen, der schnell eins wird mit seiner Maschine. Alles Gute und pass auf Dich auf 🙂


Voll des Kaffees und der guten Laune, fuhren wir gemeinsam zum Dorfbrunnen, lichteten uns ab für die Ewigkeit und fuhren gemeinsam nach Diez.

Dort angekommen wurde noch geraucht, erzählt und sich verabschiedet bis zum nächsten Treffen.

MEN und SFL ergeben eine sehr gute Mischung und wir werden uns noch oft treffen.

Fahrt zur Loreley

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